Datum: 12/07/10

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Ist das noch gesund?

“Nach der Reform ist vor der Reform.” Das zeigt sich nunmehr schon seit einigen Jahren in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) besonders deutlich. Eine der beschlossenen Folgen: Ca. 51 Millionen GKV-Versicherte müssen tiefer in die Taschen greifen.

Neben einer Anhebung des allgemeinen Beitragssatzes in der GKV auf 15,5 Prozent sollen die einzelnen gesetzlichen Kassen höhere Zusatzbeiträge erheben dürfen. Die bisherige Obergrenze von einem Prozent des Einkommens fällt weg. Zusätzliche Belastungen zehren somit Entlastungen der letzten Jahre weitgehend wieder auf; allerdings nicht bei allen: Denn Pharmafirmen kommen vergleichsweise günstig weg – meint zumindest das manager-magazin.

Neben den Versicherten müssen auch die Arbeitgeber für Privatversicherte höhere Prämienbeiträge überweisen. Geld, das woanders fehlen könnte; bei der privaten oder betrieblichen Vorsorge zum Beispiel. Vielleicht kommt ja bald eine neue Reform der Reform. Der Comedian Dieter Nuhr hat hierzu schon einen entsprechenden Vorschlag: “Krankheit wird verboten, Unwohlsein auf 1 Monat beschränkt.”

Die Details der Reform – Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministers.

Autor: Anke Seeger, WebOffice Redaktion

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